Storchenfreunde Glantal e.V.
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Hallo liebe Mitglieder,  Freunde und Gönner der Storchenfreunde Glantal

Das Storchenjahr 2016 neigt sich langsam dem Ende zu. Die Jungstörche von diesem Jahr sind alle bereits im August aufgebrochen, um in ihren Winterquartieren  in Südfrankreich, Spanien und Afrika zu überwintern.

Auch die Altvögel sind bis auf 3 Störche, die wie jedes Jahr hierbleiben, in ihre Winterquartiere geflogen.

Nun ist es Zeit, Bilanz über unseren Bruterfolg 2016, positiv  wie negativ, zu berichten.

Von Theisbergstegen bis Rehweiler haben wir 14 Brutpaare im Freien und 1 Paar in der Voliere. Insgesamt haben 9 Paare 18 Junge großgezogen. Leider sind aber bei 6 Paaren die Jungen frühzeitig wegen des schlechten Wetters gestorben, was den Bruterfolg erheblich schmälert.

Des Weiteren gibt es in der näheren Umgebung noch Nester mit mehr bzw. weniger gutem Bruterfolg. In Ulmet waren es 3 Jungstörche, in Elschbach 3, in Nanzdietschweiler keine, in Miesau 3, in Mackenbach 3, in Niedermohr 3, in Dennweiler-Frohnbach keine, in Bann 2 und in Katzweiler leider auch keine. Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich nur um Jungstörche, die ihr Nest auch verlassen haben. Bei den Nestern, die am Schluss leider keine Jungen hatten, waren die Jungen geschlüpft, aber wegen des nasskalten Wetters leider verendet.

Außerdem waren in Richtung Zweibrücken, Pirmasens und Gebroth bei Bad Kreuznach weitere Störche auf die Welt gekommen. Wir müssen also hier in der Westpfalz insgesamt mit einem durchwachsenen Storchenjahr zufrieden sein.

Wir hoffen nun, dass alle Störche im nächsten Frühjahr wieder gesund zu ihren alten Nestern zurückkehren und wir eine erfolgreiche Brut 2017 haben.

 

Hans Drumm, 1. Vorsitzender                               November 2016

Noch etwas Kurioses aus dem Storchenland

Unsere Storchenfreunde aus Mackenbach haben seit 2 Jahren ein Problem mit einem Storchenpaar. Zuerst freute man sich sehr, als ein Storchenpaar mitten im Dorf auf der Kirche ein Nest baute, um seine Jungen groß zu ziehen. Leider hatten die Störche ausgerechnet auf dem Schornstein der Kirche ihr Domizil bezogen. Im Sommer war das kein Problem. Im Herbst konnte man die Kirche aber nicht mehr heizen und es musste schnellstmöglich eine Abhilfe geschaffen werden. Da der Winter vor der Tür stand, wäre es unmöglich gewesen, in der kalten Kirche einen Gottesdienst abzuhalten.

Man fasste den Plan, das Nest herunterzuholen, Eisenstäbe auf dem Schornstein anzubringen und ca. 10 m davon entfernt auf dem Kirchenschiff ein Ersatznest aus Holz aufzubauen. Nun glaubte man, das Problem gelöst zu haben und die Störche, wenn sie aus ihrem Winterquartier zurückkehren, das Ersatznest annehmen würden. Doch weit gefehlt. Das Storchenpaar begann sogleich, als es im Frühjahr zurückkehrte, wieder auf dem Schornstein neu zu bauen. Das Nest wurde  mit sehr viel Material und Zweigen einfach so hoch gebaut, dass die Eisenstäbe kein Hindernis mehr waren und sie konnten so 2016 drei Junge großziehen.

Nach dieser missglückten Umsiedlungsaktion war man schlauer und nun wurde wieder mit einem riesigen Hubkran das Nest nochmals entfernt und der Schornstein bekam einen Hut als Dach aufgeschraubt. Das Nistmaterial dürfte nun keine Chance mehr haben, auf dem Schornstein Halt zu finden und liegen zu bleiben.

Hoffentlich ist das Storchenpaar nicht zu sehr verärgert und nimmt das Ersatznest als neue Kinderstube an. Im kommenden Frühjahr werden die Mackenbacher und die Storchenfreunde es wissen.

Hans Drumm, 1. Vorsitzender                                                  November 2016

Die Storchenfreunde-Glantal möchten euch heute mitteilen, dass ein neuer Storch in unserer Pflegstation eingezogen ist. Der Jungstorch mit dem Namen „der kleine Prinz“ ist am 28.04.2015 in einem Horst im badenwürtembergischen Mühlhofen bei Salem geschlüpft. Leider hat er sich in einer Schlinge im Horst so schwer verletzt, dass der Tierarzt den bereits abgestorbenen linken Fuß und einen kleinen Teil des Beins amputieren musste. Durch die gute Pflege der Mitarbeiter vom Affenberg-Salem hat sich der kleine Storch wieder sehr gut erholt und hat nun hier bei uns ein neues Zuhause gefunden.

Die Storchenfreunde-Glantal möchten sich bei den Betreuern vom Affenberg-Salem bedanken, dass sie auch die Strapazen von ca. 360 km (einfache Wegstrecke) in Kauf nahmen, um dem jungen Storch bei uns ein neues Zuhause zu ermöglichen. Wir hoffen, dass sich der „kleine Prinz“ hier schnell einlebt und mit den drei Mitbewohnern ein gutes Verhältnis aufbaut.

Im Übrigen lohnt es sich, am Bodensee Urlaub zu machen und den Affenberg bei Salem mit seinen freilebenden Berberaffen und den ca. 40 Storchenbrutpaaren auf den Dächern zu besuchen. Wir waren diesen Sommer selbst dort und es hat uns sehr gut gefallen.

 

Vielleicht gibt es auch hier Menschen, die für den Storch „der kleine Prinz“ eine Patenschaft übernehmen möchten.

 

Theisbergstegen im August 2016

Hans Drumm

1. Vorsitzender der Storchenfreunde-Glantal

Bilder von unserem Storchennachwuchs 2016:

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner der Storchenfreunde Glantal,

wir möchten euch heute über ein Projekt, das wir im Frühjahr 2016 durchführen wollen, informieren:

Bei unserer letzten Vorstandssitzung haben wir beschlossen - gemäß unserer Satzung -

ein umweltfreundliches Projekt "Wohnungen für alle" zu starten. Wir werden von der Firma Schwegler Nisthöhlen für unsere einheimischen Vögel (z.B. Meisen, Stare, Eulen usw.) kaufen und diese an geeigneten Stellen in der Natur aufhängen. Auch wollen wir für die Igel, die Hornissen und für Hummeln sowie andere Insekten geeignete Unterkünfte besorgen und aufstellen.

Wenn sie Interesse an diesem für die Natur und die Menschen wichtigen Projekt haben

und sich mit einer kleinen Spende (Stichwort: Wohnung für alle) daran beteiligen möchten, überweisen sie diese bitte auf eines unserer Konten.

Selbstverständlich können sie sich bei uns noch weitere Informationen über dieses Vorhaben einholen und bei der Durchführung auch selbst mitarbeiten.

Texte bzw. Bilder aktualisiert: 23.11.2016

Aktuell hat unser Verein 210 Mitglieder aus 50 Wohnorten, davon 40 beitragsfreie Kinder. Das jüngste Mitglied ist ein paar Monate alt, das älteste 91 Jahre. Bei der Gründung unseres Vereins 2005 waren es 85 Mitglieder.

Umweltschutzpreis 2010 des Landkreises Kusel

Am 06.02.2016 haben 7 Mit- glieder unseres Vereins im Ortsteil Godelhausen ein neues Storchennest aufgestellt. Das bisherige Nest musste dringend erneuert werden.

Die Montage des ca. 6 Meter hohen Mastes mit der darauf montierten Plattform und dem aus Weidenzweigen geformten Nest gestaltete sich schwierig. Wir sind nun sehr gespannt,

ob das Nest von einem Storchenpaar angenommen wird.

Wir haben ein Buch "Weißstörche im Glantal" sowie einen Kalender für 2017 anzubieten.

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© Gerlinde Heil