Storchenfreunde Glantal e.V.
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Dieser Bericht ist eine Kurzform der Generalversammlung der Storchenfreunde Glantal e.V.


Bei der Mitgliederversammlung am Freitag, dem 09.02.2018, im Gasthaus zum Potzberg in Theisbergstegen waren
15 Mitglieder anwesend.

Tagesordnung:
TOP 1: Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden
TOP 2: Kassenbericht
TOP 3: Bericht der Kassenprüfer und Entlastung der Vorstandschaft
TOP 4: Wünsche und Anträge
TOP 5: Verschiedenes

 

Der 1. Vorsitzende Hans Drumm begrüßte die anwesenden Mitglieder und gab einen kurzen Überblick über das Storchenjahr 2017 und die Aktivitäten des Vereins im zurückliegenden Jahr. Er betonte, dass die Vereinsmitglieder form- und fristgerecht zur Generalversammlung eingeladen wurden.

2017 war für unseren Verein storchenmäßig ein eher durchwachsenes Jahr.  Im Dezember 2016 und Januar 2017 kehrten die ersten Störche schon aus ihren Winterquartieren zu uns zurück und Mitte März waren die Nester in den Ortschaften Theisbergstegen/Godelhausen über Matzenbach bis Rehweiler mit 15 Brutpaaren im Freien und  1 Brutpaar in der Voliere besetzt. Des Weiteren gab es noch in der näheren Umgebung in Ulmet, Elschbach, Nanzdietschweiler, Miesau, Mackenbach, Niedermohr, Dennweiler-Frohnbach, Bann, Katzweiler, Steinwenden und  Erzenhausen  besetzte Nester. Eines davon hatte sich auf einem Bagger im Brühl ein Nest gebaut. Außerdem brütete in unserer Voliere ein Storchenpaar. Das gute Wetter im Frühjahr wirkte sich positiv auf die Anzahl der Jungstörche aus; wir zählten Jungstörche im zwei- stelligen Bereich. Leider haben sich 3 junge Störche verletzt. Einem musste ein gebrochener Flügel amputiert werden. Die 3 pflegebedürftigen Störche werden in unserer Voliere versorgt.
Anfang August sind die Jungstörche in den Süden aufgebrochen und 3 Wochen später die ‘Alten‘. 4 Störche sind hiergeblieben, darunter ein Storch, welcher  2006 von uns aufgezogen wurde und noch niemals weggeflogen war.

 

H. Drumm sieht unsere Voliere inzwischen als Besuchermagnet für Theisbergstegen. So konnte er - wie in den Jahren zuvor - auch 2017 wieder Schulklassen, Kitas, Radfahrer, Wanderer, Urlauber und sonstige Gruppen an unserer Voliere begrüßen. Mitglieder des ADFC Landstuhl, Schüler und Lehrer/Betreuer des Gymnasiums sowie der Jacob-Muth-Schule Kusel, die Frauengruppe Altenglan, der PWV Jettenbach, die Seniorengruppe Altenglan , die Landfrauen aus Sankt Julian sowie die Kita Theisbergstegen zählten zu unseren Gästen.

Am 28.7.2017 um 18:00 Uhr wurde im Fernsehen bei „Hier zu Lande“ ein kurzer Bericht über unsere Voliere und die Schulstraße gesendet.

Zu unserem Storchenfest am 09. Juli 2017 kamen leider weniger Besucher als 2015, was wahrscheinlich mit den begonnenen Sommerferien zusammenhing. H. Drumm sprach allen einen Dank aus, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben: Gemeinde, Feuerwehr, Anwohner, Pfarrerin Simone Stetzenbach, Christiane Blum, allen Helfern und nicht zuletzt Herrn Verbandsbürgermeister Stefan Spitzer und Herrn Landrat Otto Rubly sowie Herrn Markus Arnold, der für die musikalische Unterhaltung sorgte.
Es wird darüber nachgedacht, dass für 2019 ein günstigerer Termin gefunden wird.

 

An der Panoramawanderung im Mai und beim Weihnachtsmarkt hat sich unser Verein nicht beteiligt.
 

Zum 31.12.2017 hat unser Verein 222 Mitglieder, darunter sind 52 beitragsfreie Kinder unter 18 Jahren. Das älteste Mitglied ist 92 Jahre und das jüngste 3 Monate. Die Mitglieder stammen nicht nur aus den umliegenden Ortschaften, sondern auch aus anderen Bundesländern und Frankreich, insgesamt aus 46 Orten. 2017 haben wir 2 neue Mitglieder gewonnen, Austritte waren keine zu verzeichnen, ein Mitglied ist mit 70 Jahren verstorben.

 

Unser Kassenwart, Dietmar Kreutz, gab einen ausführlichen Bericht über die finanzielle Lage unseres Vereins ab und erläuterte die Einnahmen und Ausgaben in 2017. Auch die Kosten für unser Storchenfest 2017 und der Erlös daraus zeigte er in einer detaillierten Aufstellung.

Daraufhin teilte Kurt Drumm mit, dass sich bei der Kassenprüfung durch ihn und Matthias Gerner für das Geschäftsjahr 2017 keinerlei Beanstandungen ergeben haben. Alle Belege lagen lückenlos vor und wurden mit den Buchungen abgeglichen. Fragen wurden zur vollen Zufriedenheit beantwortet. Die Kassenprüfer bescheinigten Herrn Kreutz eine außerordentlich gewissenhafte und professionelle Kassenführung. Daraufhin erteilten die anwesenden Mitglieder dem Vorstand Entlastung.

 

Verschiedenes:
Bei der Vorstandssitzung am 25.1.2018 hat unser Kassenwart, Herr Dietmar Kreutz, den Ausschussmitgliedern mitgeteilt, dass er Anfang Mai aus persönlichen Gründen von seinem Amt für ca. 3 ½ Jahre zurücktreten will. Aus diesem Grund war die Wahl eines neuen Rechners erforderlich. Nachdem sich außer Marion Drumm niemand für dieses Amt meldete, wurde sie als Nachfolgerin gewählt (Stimmenthaltungen: 3, Gegenstimmen: keine). H. Drumm dankte dem seit der Gründung unseres Vereins aktiven Kassenwart für seine 13jährige Unterstützung und nannte ihn einen Eckpfeiler der Glantal-Störche.
Da Marion Drumm als Beisitzerin fungiert hat, wurde für sie ein neues Ausschussmitglied benötigt. L. Königstein schlug Herrn Dietmar Kreutz vor, welcher einstimmig - mit einer Enthaltung – gewählt wurde. Herr Kreutz nahm das Amt an.

 

H. Drumm brachte unser großes Projekt für 2018 zur Sprache: die Erneuerung der Storchenvoliere. Da die Masten über
30 Jahre alt sind, müssen sie dringend ersetzt werden. Ein neuer Bauantrag wurde im Januar  eingereicht.  
Für den Neubau liegt ein Angebot vor. Da der Abriss der alten Voliere in Eigenleistung erfolgen soll, rechnet H. Drumm mit niedrigeren Gesamtkosten.

Die beiden gefährdeten Nester in Niedermohr und Rehweiler müssen im Frühjahr überprüft bzw. abgebaut werden.

Das Nest im Brühl hat H. Drumm bereits abgebaut, weil der Mast sehr marode war und eine Gefahr darstellte. Das neue Nest soll im Frühjahr aufgestellt werden.

Gegen das Storchennest auf dem Strommast am Etschberger Weg gab es eine Beschwerde bei den Pfalzwerken.
Das Nest darf allerdings jetzt nicht mehr entfernt werden, da die Störche bereits zurückgekehrt sind. Die Pfalzwerke wollen das Problem in Eigenleistung lösen.

Die Mehrheit der Ausschussmitglieder hat befürwortet, dass sich unser Verein am diesjährigen Jubiläums-Kerweumzug beteiligen will. Am 28.02.2018 findet im Gasthaus zum Potzberg dazu ein erstes Treffen statt.


Zum Schluss bedankte sich der 1. Vorsitzende bei allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern für ihr Engagement und die Unterstützung unseres Vereins und gab noch den Hinweis, dass bei der nächsten Generalversammlung 2019 wieder
Wahlen anstehen.

 

Hans Drumm, 1. Vorsitzender der Storchenfreunde Glantal e. V.

       Hallo liebe Mitglieder, Freunde und Gönner der Storchenfreunde Glantal

Das Storchenjahr 2017 neigt sich langsam dem Ende zu. Die Jungstörche von diesem Jahr sind Anfang August bereits aufgebrochen, um in ihren Winterquartieren in Südfrankreich, Spanien oder Afrika zu überwintern.

Leider haben sich 3 Jungstörche bei ihren ersten Flugversuchen an den Flügeln verletzt, so dass wir diese eingefangen haben, um sie in unserer Voliere zu versorgen und zu behandeln. Einem Jungstorch musste vom Tierarzt leider ein Flügel amputiert werden, was er gut überstanden hat.

Alle Altvögel, bis auf 3 Störche, die wohl über Winter hier bleiben, sind in ihre Winterquartiere geflogen.

Nun ist es Zeit, einmal Bilanz zu ziehen über unseren Bruterfolg 2017. In Theisbergstegen/ Godelhausen, Matzenbach, Rehweiler, Niedermohr, Steinwenden, Elschbach, Miesau, Nanzdietschweiler, Mackenbach, Erzenhausen, Bann, Katzweiler, Dennweiler-Frohnbach und Ulmet, wurden insgesamt 50 Jungstörche großgezogen. Bei der angegebenen Zahl handelt es sich nur um Jungstörche, die ihr Nest auch verlassen haben. Leider waren  in einigen Nestern keine Jungen geschlüpft oder sind frühzeitig verendet, was sehr bedauerlich ist.

Außerdem waren auch in Richtung Zweibrücken, Pirmasens und Gebroth (bei Bad Kreuznach) weitere Störche auf die Welt gekommen.

Wir müssen also hier in der Westpfalz insgesamt mit einem durchwachsenen Storchenjahr zufrieden sein.

Unsere Hoffnung ist nun, dass alle Störche im nächsten Frühjahr wieder gesund zu ihren alten Nestern zurückkehren und eine erfolgreiche Brut 2018 haben.

 

Hans Drumm                                                                                     Oktober 2017

1. Vorsitzender

Noch etwas Kurioses aus dem Storchenland

Unsere Storchenfreunde aus Mackenbach haben seit 2 Jahren ein Problem mit einem Storchenpaar. Zuerst freute man sich sehr, als ein Storchenpaar mitten im Dorf auf der Kirche ein Nest baute, um seine Jungen groß zu ziehen. Leider hatten die Störche ausgerechnet auf dem Schornstein der Kirche ihr Domizil bezogen. Im Sommer war das kein Problem. Im Herbst konnte man die Kirche aber nicht mehr heizen und es musste schnellstmöglich eine Abhilfe geschaffen werden. Da der Winter vor der Tür stand, wäre es unmöglich gewesen, in der kalten Kirche einen Gottesdienst abzuhalten.

Man fasste den Plan, das Nest herunterzuholen, Eisenstäbe auf dem Schornstein anzubringen und ca. 10 m davon entfernt auf dem Kirchenschiff ein Ersatznest aus Holz aufzubauen. Nun glaubte man, das Problem gelöst zu haben und die Störche, wenn sie aus ihrem Winterquartier zurückkehren, das Ersatznest annehmen würden. Doch weit gefehlt. Das Storchenpaar begann sogleich, als es im Frühjahr zurückkehrte, wieder auf dem Schornstein neu zu bauen. Das Nest wurde  mit sehr viel Material und Zweigen einfach so hoch gebaut, dass die Eisenstäbe kein Hindernis mehr waren und sie konnten so 2016 drei Junge großziehen.

Nach dieser missglückten Umsiedlungsaktion war man schlauer und nun wurde wieder mit einem riesigen Hubkran das Nest nochmals entfernt und der Schornstein bekam einen Hut als Dach aufgeschraubt. Das Nistmaterial dürfte nun keine Chance mehr haben, auf dem Schornstein Halt zu finden und liegen zu bleiben.

Hoffentlich ist das Storchenpaar nicht zu sehr verärgert und nimmt das Ersatznest als neue Kinderstube an. Im kommenden Frühjahr werden die Mackenbacher und die Storchenfreunde es wissen.

Hans Drumm, 1. Vorsitzender                                                  November 2016

Die Storchenfreunde-Glantal möchten euch heute mitteilen, dass ein neuer Storch in unserer Pflegstation eingezogen ist. Der Jungstorch mit dem Namen „der kleine Prinz“ ist am 28.04.2015 in einem Horst im badenwürtembergischen Mühlhofen bei Salem geschlüpft. Leider hat er sich in einer Schlinge im Horst so schwer verletzt, dass der Tierarzt den bereits abgestorbenen linken Fuß und einen kleinen Teil des Beins amputieren musste. Durch die gute Pflege der Mitarbeiter vom Affenberg-Salem hat sich der kleine Storch wieder sehr gut erholt und hat nun hier bei uns ein neues Zuhause gefunden.

Die Storchenfreunde-Glantal möchten sich bei den Betreuern vom Affenberg-Salem bedanken, dass sie auch die Strapazen von ca. 360 km (einfache Wegstrecke) in Kauf nahmen, um dem jungen Storch bei uns ein neues Zuhause zu ermöglichen. Wir hoffen, dass sich der „kleine Prinz“ hier schnell einlebt und mit den drei Mitbewohnern ein gutes Verhältnis aufbaut.

Im Übrigen lohnt es sich, am Bodensee Urlaub zu machen und den Affenberg bei Salem mit seinen freilebenden Berberaffen und den ca. 40 Storchenbrutpaaren auf den Dächern zu besuchen. Wir waren diesen Sommer selbst dort und es hat uns sehr gut gefallen.

 

Vielleicht gibt es auch hier Menschen, die für den Storch „der kleine Prinz“ eine Patenschaft übernehmen möchten.

 

Theisbergstegen im August 2016

Hans Drumm

1. Vorsitzender der Storchenfreunde-Glantal

Bilder von unserem Storchennachwuchs 2016:

Texte bzw. Bilder aktualisiert: 18.02.2018

In der Bildergalerie wurden neue interessante Bilder zugefügt !

Aktuell hat unser Verein 222 Mitglieder aus 46 Wohnorten, davon 52 beitragsfreie Kinder. Das jüngste Mitglied ist ein paar Monate alt, das älteste 92 Jahre. Bei der Gründung unseres Vereins 2005 waren es 85 Mitglieder.

2017 waren in den Storchen- nestern in Theisbergstegen und Rehweiler 19 Jungstörche.

Die  Bilder zeigen ihre ersten Flugübungen.

Umweltschutzpreis 2010 des Landkreises Kusel und 4. Platz 2016

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