Storchenfreunde Glantal e.V.
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Weißstorch (Ciconia ciconia)

Der Weißstorch dürfte einer der bekanntesten Vögel sein. Früher war der Weißstorch in ganz Europa verbreitet, ist mittlerweile in manchen Gegenden aber ausgestorben. Der Bestand in Westdeutschland ist stark gefährdet. Wir Menschen haben seinen Lebensraum immer weiter eingeschränkt oder ganz vernichtet.
Im Herbst zieht der Weißstorch bis nach Südafrika! Es gibt zwei Flugrouten, die westliche über Gibraltar und die östliche über den Bosporus. Weißstörche sind etwa 80 bis 100 cm groß und haben eine Flügelspannweite von etwa 200 bis 220 cm. Bis auf die schwarzen Schwungfedern ist das Federkleid rein weiß. Schnabel und Beine sind rötlich. Weißstörche haben ein Gewicht von etwa 2,5 bis 4,5 kg.

Da die Stimme des Weißstorchs nur schwach ausgeprägt ist, verständigt er sich durch Klappern mit dem Schnabel. Deshalb wird er auch Klapperstorch genannt. Vor allem sein Balzritual geht mit ausgiebigem gemeinsamem Schnabelklappern einher.


Nahrung

Der Weißstorch ernährt sich ausschließlich von Kleintieren wie Würmern, Fröschen, Mäusen oder auch Jungvögeln. Seine Jagdmethode ist höchst charakteristisch und macht ihn schon aus weiter Entfernung erkennbar: Er schreitet auf der Suche nach Beute durch Wiesen und Sumpfland und stößt dann blitzartig mit dem Schnabel auf seine Beute herab.

Texte bzw. Bilder aktualisiert: 18.02.2018

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2017 waren in den Storchen- nestern in Theisbergstegen und Rehweiler 19 Jungstörche.

Die  Bilder zeigen ihre ersten Flugübungen.

Umweltschutzpreis 2010 des Landkreises Kusel und 4. Platz 2016

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© Gerlinde Heil