Storchenfreunde Glantal e.V.
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Über mich

Weißstorch (Ciconia ciconia)

Der Weißstorch dürfte einer der bekanntesten Vögel sein. Früher war der Weißstorch in ganz Europa verbreitet, ist mittlerweile in manchen Gegenden aber ausgestorben. Der Bestand in Westdeutschland ist stark gefährdet. Wir Menschen haben seinen Lebensraum immer weiter eingeschränkt oder ganz vernichtet.
Im Herbst zieht der Weißstorch bis nach Südafrika! Es gibt zwei Flugrouten, die westliche über Gibraltar und die östliche über den Bosporus. Weißstörche sind etwa 80 bis 100 cm groß und haben eine Flügelspannweite von etwa 200 bis 220 cm. Bis auf die schwarzen Schwungfedern ist das Federkleid rein weiß. Schnabel und Beine sind rötlich. Weißstörche haben ein Gewicht von etwa 2,5 bis 4,5 kg.

Da die Stimme des Weißstorchs nur schwach ausgeprägt ist, verständigt er sich durch Klappern mit dem Schnabel. Deshalb wird er auch Klapperstorch genannt. Vor allem sein Balzritual geht mit ausgiebigem gemeinsamem Schnabelklappern einher.


Nahrung

Der Weißstorch ernährt sich ausschließlich von Kleintieren wie Würmern, Fröschen, Mäusen oder auch Jungvögeln. Seine Jagdmethode ist höchst charakteristisch und macht ihn schon aus weiter Entfernung erkennbar: Er schreitet auf der Suche nach Beute durch Wiesen und Sumpfland und stößt dann blitzartig mit dem Schnabel auf seine Beute herab.

Texte bzw. Bilder aktualisiert: 02.07.2019

Inzwischen hat das 'Nestdrama' ein positives Ende gefunden und das geplagte Storchenpaar hat zwei Junge, die bereits die ersten Flugübungen machen.

Hallo Freunde unserer homepage

Am 13. März 2019 brannte ein Storchennest auf einem Strommast nach einem Kurzschluss völlig aus. Nach mehreren gescheiterten Ver- suchen der Störche, das Nest wieder herzustellen, und einem "Notnest", das die Pfalzwerke am Strommast befestigten, haben wir uns ent- schlossen, als Alternative ein Ersatz- nest in unmittelbarer Nähe aufzu- stellen. Die Bereitschaft uns zu helfen war sehr groß.

Die Storchenfreunde Glantal bedanken sich besonders bei der Baufirma Jung&Söhne aus Kusel für die unentgeldlichen Erdarbeiten,

bei den Stadtwerken Kusel, die den Storchenmast spendierten und anlieferten sowie bei der Dach- deckerfirma Mirabichvili aus Blaubach, die unentgeldlich das Storchennest mit einem Kran aufstellte sowie den Mitarbeitern für ihre Unterstützung unserer Störche.

Rückblick auf den vergeblichen Nestbau auf dem Strommasten

Unter nachfolgendem Link können sie sich ein Storchen- video ansehen, welches Herr Wolfgang Klein am Donnerstag, 12.07.2018, auf dem Remigiusberg aufgenommen

und bei Kusel-TV Facebook
veröffentlicht hat.

In der Bildergalerie wurden neue interessante Bilder zugefügt !

Aktuell hat unser Verein 229 Mitglieder aus 46 Wohnorten, davon 62 beitragsfreie Kinder. Das jüngste Mitglied ist ein paar Monate alt, das älteste 93 Jahre. Bei der Gründung unseres Vereins 2005 waren es 85 Mitglieder.

Umweltschutzpreis 2010 des Landkreises Kusel und 4. Platz 2016

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